In den vergangenen Jahren sind wir leider "weniger geworden".

Diejenigen, die uns "verlassen" haben, begründeten dies mit der Politik in Bund und Land, nicht mit der Politik und der Arbeit im Ortsverein. Aber diejenigen, die alles aushalten konnten, die Fehler im Bund, im Land und sicher auch einige im Ortsverein, haben sich neu wieder "auf den Weg gemacht".

Gemeinsam konnten trotz einiger Probleme Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahlen am 25. Mai 2008 gefunden werden. Auch solche, die nicht der Partei angehören, die mit Kompetenz, Erfahrung und Freude bei der Gestaltung unserer Gemeinde mitwirken möchten. Sie können sich jederzeit Unterstützung und auch Rat aus den Reihen der übrigen Ortsvereinsmitglieder holen und sind nicht weniger aufgeschlossen gegenüber Anregungen aus den Reihen der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Neuberend.

 

Ein neuer Anfang ist gemacht. Vielleicht gelingt er noch besser, wenn wir Unterstützung erhalten. Alle, die an der Arbeit in der Partei auf Orts-, Amts-, Kreis-, Landes- oder auch Bundesebene interessiert sind und/oder mitarbeiten wollen, sind uns herzlich willkommen.

 

Dr. Ralf Stegner und die Landtagskandidaten Birte Pauls und Ralf Wrobel zu Gast bei den SPD-Ortsvereinen

Neuberend und Nübel Die SPD-Ortsvereine Neuberend und Nübel hatten zu einer Gesprächsrunde am

20. September 2009 von 14:00 bis 16:00 Uhr auf das Freizeitgelände in Neuberend eingeladen.

Trotz des sonnigen Wetters, das eigentlich zu Ausflügen einlud, erschienen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus beiden Gemeinden.

Die Landtagskandidaten stellten sich vor und berichteten von ihrem Werdegang und künftigen Schwerpunkten ihrer Arbeit im Falle ihrer Wahl,

nahmen aber auch wertvolle Anregungen mit auf den Weg. Der SPD-Spitzenkandidat Dr. Ralf Stegner,

der am Morgen schon zusammen mit Heide Simonis in Schleswig zum internationalen Kindertag gesprochen hatte,

zeigte sich optimistisch in Bezug auf den Wahlausgang. Seine zahlreichen Besuche überall im Land hätten ihm gezeigt,

dass die Stimmung unter den Wählerinnen und Wählern sich zu drehen beginne.

Nun gälte es deutlich zu machen, dass die Menschen, die beitragsfreie Kita- und Kindergartenplätze haben wollen,

die gleiche Bildungschancen für alle und ein Studium ohne Gebühren für wichtig halten,

ihre Stimme am Sonntag der SPD und ihren Kandidatinnen und Kandidaten geben sollten.

Gleiches gelte für ein deutliches Mehr an Arbeitsplätzen in unserer immer noch ländlich strukturierten Region,

die nur durch die Förderung von regenerierbarer Energie geschaffen werden könnten. Dies wiederum sei nur möglich,

wenn man sofort auf Atomenergie verzichte und nicht aus dem Ausstieg „aussteigen“ wolle wie CDU und FDP, und sicher,

so Stegner, werde man auch nicht auf lange Zeit noch auf Kohle setzen dürfen, des Klimas wegen.

„Der hat ja keine Fliege mehr“, meinte zum Schluss ein Zuhörer, „und viel netter als er immer im Fernsehen vorgeführt wird, ist er auch, den kann man wählen.“

 

Das beigefügte Bild zeigt Ralf Stegner im Gespräch mit Bürgern.

 

 

40 Jahre SPD-Ortsverein Neuberend

 

Am Freitag, dem 19. Februar 2010, feierte der SPD Ortsverein Neuberend sein 40jähriges Bestehen.

 

Ich freue mich, so eröffnete die Ortsvereinsvorsit­zende Inge Hethey im festlich geschmückten Saal der Gastwirtschaft “Zur Eiche“ in Neuberend,
zu unserem Jubiläum sämtliche Mitglieder (mit einer Ausnahme) und Freunde und Freundinnen des Ortsvereins begrüßen zu können;
dass alle Genossinnen und Genossen sich zu einer Feier zusammenfinden, das hat es in der Ge­schichte unseres Ortsvereins nur in den Anfangsjahren gegeben.
Sie zeigte sich auch sehr erfreut, die Landtagsabgeordnete Birte Pauls sowie den amtierenden Kreisvorsitzenden Ralf Wrobel und nicht zuletzt die langjährige Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis, Anna Schlosser-Keichel, begrüßen zu können. Ihr gebühre besonderer Dank für die langjährige Unterstützung des Ortsvereins und so manchen guten Rat.

 

Inge Hethey berichtete von den großen Anstrengungen und Bemühungen um Anerkennung, die die Gründungsmit­glieder hatten vor 40 Jahren im Dorf aufbringen müs­sen. Es habe, so ginge es aus den alten Protokollbü­chern hervor, gegenüber der “neuen Gruppierung“ so viel Ablehnung gegeben, dass die eigentliche Grün­dungsversammlung nicht im Dorf selber sondern im “Ruhekrug“ habe stattfinden müssen. Die Gründungs­mitglieder konnten heute mit gewisser Heiterkeit da­ran erinnern, dass man ihnen nicht wenige Male er­staunt gesagt habe, sie seien doch eigentlich ganz ordentliche Menschen, dass sie aber in der SPD seien und zu allem Überfluss sogar einen Ortsverein gegrün­det hätten, das könne man nicht verstehen.

 

Bereits bei der ersten Kommunalwahl 1970 nach der Ortsvereinsgründung habe man zwei Mandate erringen können. Beharrlichkeit und viel Arbeit für das Dorf und die Gemeinde hätten dazu geführt, dass man Unter­stützung erfahren und schließlich mit dem ebenfalls anwesenden Winfried Haas einen sozialdemokratischen Bürgermeister habe stellen können. Die Windkraftan­lage im Dorf sei durch eine vor allem sozialdemokra­tische Anstrengung errichtet worden. Die Fernwärme­versorgung und auch die einzige und erste “Passiv-Haus-Sporthalle“ in der Bundesrepublik sei ein Be­weis sozialdemokratischer Energiepolitik.

 

Im Mittelpunkt des Abends aber stand die Ehrung der anwesenden Gründungsmitglieder des Ortsvereins. Eine besondere Ehrung mit der Willy-Brandt-Medaille erfuhr Dieter Ohl, der nicht nur vor 40 Jahren den Ortsver­ein mit gründete, sondern auch seit dieser Zeit Schatzmeister – er nennt sich selbst bescheiden Kassierer – des Ortsvereins ist und mit großer Umsicht und Genauigkeit immer dafür sorgt, dass die Partei “bei Kasse blieb“ und manche ihrer Aktivitäten, die Sommer- und Kinderfeste, den Weihnachtsmarkt und zahlreiche Exkursionen finanzieren konnte.

 

Sichtlich gerührt und erfreut nahm Dieter Ohl unter großem Beifall der Anwesenden die Medaille entgegen.

 

Mit einer Urkunde und Anstecknadel oder Brosche wur­den weiter Peter Jacobsen und Siegfried Gerbitz als Gründungsmitglieder sowie Wilma Ohl für 40 Jahre Mitgliedschaft und langjährige Gemeindevertreterin und Ortsvereinsvorsitzende geehrt. Alle erhielten zum Zeichen der Dankbarkeit eine rote Rose.

 

Zu ihrer Überraschung wurde Inge Hethey im Namen der Mitglieder von Karin Petersen ein Blumenstrauß für über 20jährige Arbeit als Vorsitzende überreicht.

 

Diese Partei, so die Landtagsabgeordnete Birte Pauls und der amtierende Kreisvorsitzende Ralf Wrobel, hat manche Krise erlebt und durchstanden, eines dürfe nicht vergessen werden; nur beständige Arbeit und Glaubwürdigkeit vermeiden Krisen und führen wieder aus ihnen heraus.

 

In diesem Sinne wolle man auch die Zukunft gestalten und vor diesem Hintergrund könne man sich auch das Jubiläumsessen schmecken lassen.

 

Fröhlich und optimistisch gestimmt saß man noch lange beisammen.